Da ich ja Samstag bereits einkaufen war (siehe vorherigen post), bin ich noch mal zum MakroMarkt gegangen und habe schon wieder Geld verpulvert. Das Geld muss ja wieder in wirtschaftlichen Umlauf, man kann es als Beitrag zur nachhaltigen Wirtschaftsförderung sehen oder auch Verdrängungsreaktion als einsames Nordlicht im tiefen bösen Süden. Aber eigentlich bringt es Spass Geld auszugeben (wenn man es denn hat).
So, vier CDs waren es dann für zusammen 24,- Euro. Damit waren sie billiger als das Paar Handschuhe für die Radtouren. Namentlich waren die CDs:
Tracy Chapman - Crossroads (5,- Euro)
Ein schönes Album, so sehr ich ihre Musik auch mag, die vielseitigste Musikerin ist sie bestimmt nicht. Für sie gilt wohl der Spruch "Ein Lied gehört, alle gehört". Also mag ich eigentlich alle, es ist einfach gleichbleibend gut.
Meat Loaf - Bat Out of Hell (6,- Euro)
Der Klassiker, endlich mein
Das ist Bombast pur. Eine grandiose Rockoper die Herr Steinman da geschrieben hat.
Johnny Cash - The Man in Black (8,- Euro)
Das Best-Of Doppelalbum zum 70ten Geburtstag. Leider ist natürlich nicht seine letzte Single Hurt drauf (erschien ja auch erst später kurz vor seinem Tod). Vieles darauf ist gewöhnungsbedürftig, es ist ja Country. Aber es sind auch echte Perlen dabei. Den Text von "The one on the right is on the left" finde ich einfach klasse. Ok ein paar Songs sind auch unerträglich. Mit diesem Werk gerüstet kann ich mich daran machen, den US-Wähler zu verstehen (wobei ich da keine Hoffnung habe, jemals diesen Irrsinn zu verstehen).
The Byrrds - Best of (5,- Euro)
Das eine von diesen Gold Editionen bei denen ich niemals verstehen werde, warum da Limited drauf steht. Limitiert auf doppelt soviele Exemplare wie jemals verkauft werden? Nette Popstücke aus der Beat Zeit. Natürlich keines länger als 4 Minuten (durchschnittlich sogar kürzer als 3 Minuten). Bat Out of Hell hat dagegen schon drei Achtminüter zu bieten (plus 11 Minuten Live Bombast vom Titelsong). Dazu ist das Booklet der Gold Edition eine Frechheit, ausser den mindest notwendigen Copyright Angaben garnichts.
The Man in Black dagegen hat etwa 20 Grussworte von Prominenten Künstlern an Mr. Cash. Neben den unvermeidlichen Willie Nelson und Kris Kristofferson auch Musiker aller Coleur wie McCartney, Tom Waitts, L. Cohen, Tom Petty, Bono, einem der Metallica Mannen und sogar einen Slipknot Unmusiker (mir deutlich zu hart, was bei den Käufen auch keinen überraschen dürfte
).