Ich wurde darauf hingewiesen, meine Einträge hier seien für die Jugend von heute zu lang. Daher werde ich diesmal nur eine CD "besprechen".
Und nein, die habe nicht alle auf einmal gekauft. Das sammelt sich in den Wochen so an (ok, gestern habe ich vier weitere gekauft, aber jetzt ist damit erstmal Schluss).
Mike Oldfield - Tubular Bells
Das ist die CD, für die 1973 Virgin Records gegründet wurde und so Richard Branson seine ganzen geschäftlichen Eskapaden ermöglichte
. Das Album hatte sich damals einfach besser als geschnitten Brot verkauft, so etwa 15 Millionen Stück. Einige Plattenmanager haben heute wahrscheinlich noch Alpträume von dem Tag, als sie die Platte ablehnten. Muss ein Scheissjob sein ![]()
Tubular Bells ist (weitesgehend) ein Instrumentalalbum, auf dem Mike Oldfield fast alle Instrumente selbst spielte (dürften so an die zwanzig sein). Auch hat er wie immer alles selbst geschrieben, ausser Teile von "The Sailors´ Hornpipe", bekannt von "The Last Night of the Proms". Auf der CD sind zwei Tracks mit jeweils etwa 24 Minuten Laufzeit. Aber eigentlich ist es ein langes Stück, das nur zweigeteilt ist. Dabei ist es alles andere als eintönig. Es wechselt zwischen genial und schrottig, ist aber immer fazsinierend. Den gigantischen Erfolg kann ich mir nicht erklären. Aber hörenswert ist das ganze allemal. Besonders bei der Arbeit mit Kopfhörern über das ThinkPad ![]()
Wer bei Mike Oldfield nur an "Moonlight Shadow", "Shadows on the Wall" oder "To France" denkt, sollte vielleicht mal bei mir vorbeikommen, denn sein Hauptwerk ist eher instrumental.
Inzwischen höre ich in der Firma auch Musik, um nicht abgelenkt zu werden, habe ich nur Instrumentalsachen hier. Neben "Tubular Bells" liegen hier die Soundtracks von "Die Rückkehr des Königs", "Blade Runner" und "Sounds of Glory" von John Williams.