Virgin Comics

Die Gründung von Virgin Comics hatte mich seinerzeit positiv überrascht. Das Richard Branson nach Virgin Records, Cola, Airways, Mobile und anderem auch dem Comic zuwendet, hätte ich nicht gedacht. Das er sich dabei mit dem "Elizabeth"-Regisseur Shekhar Kapur zusammentut und es ein indischer Verlag wird, noch viel weniger.

Als Zugpferde für die einzelnen Titel dienen vor allem bekannte Namen von ausserhalb der Comicszene, die unterschiedlich stark die Grundidee für die jeweilige Reihe lieferten. So erscheinen Hefte von John Woo ("Seven Brothers", naja Druchschnitt), Guy Ritchie ("Gamekeeper", die ersten Hefte haben mir gefallen), Dave Stewart oder Nicolas Cage. Bei letzterem wundert es mich, das sein Name nicht vorher schon häufiger auf Comicheften prangte. Das er ein Comicfan ist, ist ja schon lange bekannt.

Den neuesten Zuwachs in dieser Riege halte ich für weniger gelungen: Jenna Jameson. Geplant ist eine jugendfreie (!) Serie namens The Shadow Hunters. Die Frau kommt aus einer Branche, die nicht gerade für gutes Storytelling bekannt ist. Hier erwarte ich nichts besseres, zu offensichtlich sind die reinen Marketinggründe für diese Zusammenarbeit. Gute Geschichten spielen hier sicher keine Rolle.

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1 Kommentar

Kommentar from: sepp [Besucher] E-Mail · http://www.seelenradio.de
Immerhin ist Jenna dir ein Begriff ;) .Und: Überraschung gibt es immer wieder. Obwohl ich zugeben muss, dass sie dieses Mal nicht sehr wahrscheinlich ist. Aber wann überhaupt ist das eine Überraschung schon ;) ?!
29.10.07 @ 20:38

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